recreate your look

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 skirt: old (similar here, here, here, here) / shoes: dr. martens (same here) / bag: h&m ledertasche (same here) / cap: monsoon (similar here)

 

in meinem kleiderschrank gibt es – wie wahrscheinlich in jedem anderen auch – gewisse lieblingsstücke, die ich einfach nie weggeben würde – sie sind einfach zeitlos, man kann sie immer neu in szene setzen! neu erfinden sozusagen! teile, die keinem bestimmten trend folgen, sondern einfach zu EINEM SELBST passen, können einfach nie „out“ sein! so richtig „in“ waren sie ja schließlich auch nie!

da gibt es natürlich immer wieder phasen, in denen diese stücke kaum das tageslicht erblicken, sondern viel zeit in den dunklen tiefen des schrankes verbringen, doch irgendwann kommt ihre zeit dann wieder und sie werden anders kombiniert, erhalten als draufgabe moderne elemente und so wird ruckzuck ein neues outfit, das man auf diese art und weise noch nie vorher getragen hat, kreiert.

mein 50s rock mit angestecktem metall-protrait im biedermeier-stil stammt zwar weder aus der der zweiten hälfte des 20., noch aus dem 19. Jahrhundert, doch ist es doch schon einige jahre her, seitdem ich ihn beim modepalast erstanden habe! seitdem hat er immer wieder den weg auf meine hüften gefunden!
auch meine dr. martens habe ich ganz neu für mich entdeckt – sie haben nicht nur den vorteil, dass sie durch die dicke sohle kalte füße wunderbar wärmen, sondern, dass sie auch jedem noch so süßen röckchen etwas besonderes verleihen!

ich setze auf kleidung, die ich immer tragen kann. ich kenne meine farben, ich kenne meine schnitte, ich kenne mich und ich weiß, was zu mir passt. das heißt nicht, dass alles immer gleich aussieht – es bedeutet nur, dass ich mittlerweile meine richtung kenne! meinen stil sozusagen gefunden habe!

in meinem schrank befinden sich tatsächlich stücke von vor 10 jahren – auch kleine modesünden sind dabei, die ich mit hoher wahrscheinlichkeit NIE MEHR tragen werde. (eine beige-braune jacke, mit pink-glänzendem kragen und angenähten stulpen in derselben farbe sind nicht mehr so ganz meins, doch trotzdem erzählt dieser blazer eine geschichte und erinnert mich an mein früheres ich und auch an die damit verbundenen erlebnisse und gedanken!)
aber dann sind da auch wieder jene kleider und röcke, die ich immer wieder mal herauskramen werde, um sie neu zu entdecken! da lohnt es sich nicht zahllose, günstige teile zu kaufen, die in der nächsten saison schon wieder alles andere als aktuell sind, denen man ansieht, dass sie gekauft wurden, weil sie gerade „en vogue“ sind und eigentlich nichts mit der eigenen persönlichkeit zu tun haben. es macht natürlich auch hin und wieder spaß, sich auszuprobieren und würde man darauf verzichten, würde man sich schließlich auch nicht weiterentwickeln. dann hätte man seine eigene richtung wahrscheinlich gar nicht gefunden, dann wäre man nicht dort, wo man eben ist. manchmal ist es auch notwendig, sich zu verirren, um wissen, welcher weg der richtige ist.

tja und das trifft wohl nicht nur auf die mode zu…

langfristige freude habe ich an den dingen, die patrizia schreien und immer auf mich und den zeitpunkt, an dem sie wieder ausgeführt werden, warten! so stehe ich also fest und sicher in meinen dr. martens, die mir halt geben, wenn ich einmal auf modische abwege gerate!

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leather pencil

vorgestern sprach ich das erste mal aus, was ich schon seit längerer zeit im hinterkopf habe:

ich brauche einen pencil skirt!

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skirt: h&m (similar here, here, same here) / blouse: (old) (similar here) / bag: no name (similar here) / shoes: dr. martens

meine erste eingebung war, dass dieser aus leder sein sollte! mir wurde allerdings schmerzlich bewusst, dass ein solcher einige hundert euro kosten würde und ich mich jetzt einmal etwas zusammenreißen sollte. ich riss mich also am riemen, schob den gedanken an den ledernen bleistifrock beiseite und freundete mich mit der idee eines rockes aus einem anderen material – ein bestimmter stoff schwebte mir noch nicht vor – an!

mit einer lieben freundin bummelte ich gestern – relativ unmotiviert, etwas zu probieren – durch die stadt. nachdem wir einige runden bei cos gedreht hatten, machten wir es uns mit einem café latte gemütlich und plauderten was das zeug hielt!
ich genieße es einfach so sehr, mit einer guten freundin oder meiner mama in aller ruhe in einem café zu sitzen und über dies und das – egal ob belanglos oder von bedeutung – zu reden, die eigenen gedanken baumeln zu lassen, sie mit seinem vertrauten gegenüber zu teilen, um zu sehen, wo sie einen letztendlich hinführen! was gibt es schöneres an einem düsteren samstag- oder sonntagnachmittag? viel öfter sollte man sich die zeit dafür nehmen!

während wir wieder in unsere mäntel schlüpften, beschlossen wir vor dem heimweg noch einen abstecher zu h&m am graben zu machen. gesagt, getan! jetzt WOLLTEN wir etwas anprobieren; wir schnappten uns einige nette stücke – zum teil war ich gar nicht wirklich von ihnen überzeugt, aber die shopping-laune war nach der dosis coffein mit milchschaum  plötzlich zurückgelehrt! kurz vor ladenschluss wird man dann plötzlich wieder von der kauflust gepackt, klärte mich meine freundin auf! woran könnte das liegen? möchte man die möglichkeit noch nützen, bevor sie sich einem im wahrsten sinne des wortes verschließt? immerhin ist es die letzte gelegenheit, am wochenende zuzuschlagen…womöglich also die sorge etwas zu verpassen und die chance verstreichen zu lassen! wäre ja wirklich zu tragisch … 😉 was auch immer der grund dafür war – aus heiterem himmel hielten wir die augen nach teilen zum probieren offen.

…und da hing er dann! ein schwarzer rock. ähnlich einem bleistift. zwar einem, der schon etwas öfter gespitzt wurde und dem entsprechend schon etwas an länge verloren hatte. aber es war definitiv ein bleistift. leder? lederoptik?

ein blick auf das preisschild verriet, dass es sich keineswegs um lederimmitat handeln konnte, die aufschrift „genuine leather“ lüftete letztendlich das geheimnis um seine textile beschaffenheit!
der preis – für h&m-verhältnisse natürlich hoch, doch schließlich handelt es sich auch nicht um plastik! das geld also alle mal wert!
ein letztes exemplar hing da in meiner größe! 15 minuten vor ladenschluss stand ich vor dem spiegel – saß wie angegossen! die entscheidung ließ nicht lange auf sich warten! auf drängen der verkäuferin beeilten wir uns aus der garderobe – ab ging´s zur kasse!

ja und bereits heute präsentiere ich euch mein neuestes stück in kombination mit creme-farbener transparentbluse und dr. martens.

halb business, halb grunge!

the black skirt & the blur of color

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    skirt: margiela / shoes: dr. martens (similar here) / bag: fossil (same here)

so ein farbtupfer hier, und ein kleiner klecks da hat schon etwas!

doch: alles licht absorbierendes schwarz geht einfach immer!

auf meinem „modischen weg“, habe ich diese „nicht-farbe“ einfach für mich entdeckt und sie zu meinem persönlichen farb-basic gemacht. egal, ob allein, in kombination mit dunklen oder hellen farben oder aber auch in hartem kontrast mit weiß – für mich gibt es keine einzige farbnuance, die in der richtigen dosierung und  mit etwas fingerspitzengefühl in zusammenstellung mit schwarz nicht gut wirken könnte!

da ich auf den kleinen angekündigten farbklecks nicht ganz verzichten wollte, könnt ihr ihn bestimmt entdecken! in schwarz und dunklen farben liegt tiefe, ein unendliches meer von verborgenem! looks lassen sich mit schwarz wunderbar kreieren; da braucht es weder quietschgelb, giftgrün, noch knallrot. da reichen selbst unterschiedliche grauabstufungen in kombination! das spannende element in dunklen outfits liegt für mich in einer ganz anderen, eigenen dimension.

schwarz wie die nacht ist mein rock auf den ersten blick, doch sein geheimnis zeigt sich bei genauerem hinsehen an der taille: die weiße innenseite des stoffes blitzt hervor und bringt ein klein wenig licht hervor an diesem düsteren novembertag, der zu der farbwahl gerade zu eingeladen hat! da dieser rock aus weitaus mehr stoff besteht als benötigt, wird das überschüssige material raffiniert gefaltet und auf die andere seite geklappt! wahrscheinlich eine ziemlich spezielle ausprägung, die bestimmt nicht jeder rock zu bieten hat. doch auch andere modelle und schnitte haben ihre eigenheiten und die bandbreite an kombinationen und styling-ideen ist nahezu unendlich! glockig, tulpig, faltig, ausgestellt, flatternd, fließend, mini, midi, maxi – nur einige adjektive, die das kleidungsstück „rock“ beschreiben könnten!

wie sich die kleine oder größere menge des auf der taille oder hüfte sitzenden stoffes am besten macht und die schokoladenseite einer jeden figur betonen kann, seht ihr auf http://www.edelight.de/guide/roecke-guide ! wunderbare styling-inspirationen für mini-, midi- und maxiröcke werden euch in dem 38-seitigen röcke-guide präsentiert!  in mühevoller arbeit haben die mädels von edelight.de diesen online-berater über das kleidungsstück ROCK unter beachtung all seiner vielseitigkeit geschaffen! lesen und dann heißt´s „let´s rock“!

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on the run

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skirt: petar petrov / sneakers: h&m (same here) / necklace: thomas sabo / ring:milk and honey / lipstick: kiko milano

sportlich-chic bin ich heute unterwegs, immer bereit die hürden des alltags mit meinen neuen sneakers zu überspringen! wobei einem an einem entspannten sonntagnachmittag ohnehin weniger steine in den weg gelegt werden als sonst – wenn, dann handelt es sich nur um ein paar pflastersteine, auf deren oberfläche man durchwegs ungestört spazieren kann; felsbrocken sehe ich hier in der umgebung eher weniger! mit diesen ledersneakers geht es sich wie auf wolken und man bekommt in der stadt tatsächlich die gelegenheit die straßenbahn zu erwischen, bevor sie den ring entlang weiterzuckelt und sich hinter dem nächsten bogen – zumindest für das, dank einiger freundlicher, heller sonnenstrahlen blinzelnde, auge – in luft auflöst. gestern habe ich diese traumschuhe aus echtem leder – teilweise in crocooptik – bei h&m um 59,99€ ergattert. mit einem prosecco-aperol wurde auf die neu erstandene fußbekleidung gemeinsam mit meiner mama angestoßen! der gestrige shoppingtag war also alles andere als erfolglos und ich tänzelte beschwingt durch die stadt nach hause!

heute mussten die schuhe dann gleich ausgeführt werden und die bekanntschaft mit einem meiner absoluten lieblingsröcke machen…somit verleihen sie diesem herzstück meines kleiderschrankes eine sportliche note, die er bislang noch nicht kennengelernt hatte! pudelwohl fühle ich mich jedenfalls eingehüllt in diese textile komposition!

feenstaub und lederjacke

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  skirt: h&m (ähnlicher hier) / blouse: h&m / leather jacket: imperial (2 years old) /  shoes: jeffrey campbell / bag: fossil

zartes, schwingendes, feengleiches nude plisse mit einem hauch von peach – auf einer fluffigweichen, pastellrosa wolke schwebend, wird man durch derbes, rockiges, schwarzes leder ganz schnell auf die pflastersteine der großstadt zurückgeholt!

oder anders rum: man nehme eine lederjacke und streue etwas feenstaub darüber und schon ist das outfit eine urbanhimmlische mélange!

für die übergangsjahreszeit sehr geeignet – mit luftiger bluse oder langarmshirt kombinierbar.

meine shoe-favorites: jeffrey campbells oder wenn´s etwas flacher, bequemer und für den spaziergang auf der wolke geeigneter sein soll, flache ankleboots; man will ja schließlich nicht abstürzen!

ob auf highheels oder in boots – schon geht´s los:  feengleich schwebe ich in den herbst und wenn´s dort etwas windiger ist, werfe ich gleich mal die lederjacke über!

back to the 50s

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skirt: goldstück (50s skirts)/petticoat: flo vintage /jacket: don´t remember / shoes: dr. martens / bag: original vintage bag

 

florales muster liegt nicht nur aktuell voll im trend, sondern ist auch ein blumiges motiv auf meinem schwingenden tellerrock im 50s look.

sowohl in kombination mit converse als auch mit kleinen stöckelschühchen und spitzensöckchen darunter kann er sich zu jeder tages- und nachtzeit sehen lassen und sich anschmiegsam an den entsprechenden anlass anpassen. bei höheren temperaturen trägt er sich ohne petticoat darunter etwas angenehmer und präsentiert sich auch durchaus alltagstauglich. der rosaton der h&m-bluse findet sich auch in dem blumenmuster, das noch sämtliche andere töne der farbpalette bereit hält.

ob vintage-tasche oder aktuelle bag – die 50er-jahre-dosis kann individuell variiert werden. pferdeschwanz oder hochsteckfrisur mit hairdonut ergänzen den retro-look, doch auch hier kann die trägerin selbst entscheiden, wie viel 50er-style sich in dem look finden soll.

wem´s gefällt, der lege make-up im 50s-style auf, doch auch ein natürlicher look steht in keinerlei spannungsverhältnis zum rest! tja: ein spannungsverhältnis entsteht eigentlich doch, aber ist nicht gerade das auch reizvoll an der ganzen sache?

fazit: man nehme ein vintage teil – oder auch mehrere – und füge je nach anlass, lust und laune so viel 50s-rundherum hinzu, wie gewünscht und schwuppdiwupp ergibt sich ein moderner retro-look! ein widerspruch?

cupcakes rock

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shirt: tommy holiday / skirt: h&m / boots: mjus / bag: genuine leather bag / sunglasses: dsquared

 

dieser cupcake präsentiert sich fernab aller klischées – zuckergussübergossen, süß, eine erdbeere sich in cremiges, rosa topping bettend – vor simplem, schwarzen hintergrund.

das lockersitzende shirt ist auch an einem heißen sommertag – wenn einem der appetit vielleicht eher nach einem kalten eis als nach dem kleinen törtchen mit creme steht – angenehm zu tragen. der anblick der kleinen köstlichkeit zieht mich auch trotz höherer temperaturen in seinen zauber und bringt mein herz zum schmelzen. da die letzten augusttage allerdings sowieso mehr einem angenehmen herbsttag glichen, ist rein gar nichts gegen die farbwahl einzuwenden!

das shirt lässt sich vielseitig kombinieren – zum Beispiel mit einem einfachen schwarzen rock und ankle boots – und voilà: auch ein zuckersüßer cupcake kann rocken!

der blick durch meine neue, an die 70er jahre erinnernde sonnenbrille lässt trotz fehlender hitze – was mir nebenbei bemerkt sehr recht ist – und dunkler farben sommerfeeling aufkommen!